Mexiko ist ein so großes Land mit so vielen unterschiedlichen Landschaften, Vegetationszonen und Kulturen, wobei letztere mir aufgrund meiner sehr eingeschränkten Möglichkeiten, mich mit den Menschen zu unterhalten, weitgehend verborgen geblieben sind. Allein die Tatsache, dass in Mexiko über 60 verschiedene Sprachen gesprochen werden und in entlegenen Dörfern nicht alle die Amtssprache Spanisch sprechen, macht die Vielfalt deutlich. Aber für mich war es immer Mexiko und irgendwie auch immer ähnlich. Und dann kommt man in ein anderes Land, das wie ein kleiner Kleks auf der Landkarte neben dem großen Nachbarn wirkt, und alles scheint anders zu sein. Jedenfalls habe ich dieses Gefühl (das uns aus Europa ja auch sehr vertraut ist), als ich die Grenze nach Belize überquere. Die Abfertigung auf mexikanischer Seite ist reine Formsache. Innerhalb von zwei Minuten habe ich den Stempel im Pass, der meinen Aufenthalt im Land beendet und fahre über den Rio Hondo, in dessen Mitte die Grenze verläuft, zur Einreisekontrolle bei Santa Elena. Hier ist erst einmal Papierkram angesagt. Ein Formular muss ausgefüllt werden, und ich pralle vorübergehend an der Grenzbeamtin ab, weil ich kein Hotel für die erste Nacht in Belize gebucht habe und deswegen keine Adresse angeben kann. Vor ihren Augen suche ich schnell irgendeine Unterkunft in Orange Walk Town aus, deren Namen und Adresse ich ihr nenne. Damit ist den Formalien Genüge getan und ich bekomme den Einreisestempel.
Bei diesem Hin und Her kommt mir der erste gravierende Unterschied zwischen Belize und allen anderen mittelamerikanischen Staaten zugute: Die Amtssprache ist Englisch, denn bis zu seiner Unabhängigkeit 1981 war Belize britische Kolonie und hieß British Honduras. Immerhin hat man nicht den Linksverkehr der ehemaligen Kolonialmacht übernommen. Der nächste in Auge springende Unterschied ist der Bevölkerungsmix. Natürlich gibt es auch hier, wie in Mexiko, viele von den Maya abstammende Indigene. Aber es wurden auch viele afrikanischstämmige Menschen als Sklaven hierher verschleppt, um in den Plantagen zu arbeiten. Und sie unterscheiden sich nicht nur in der Hautfarbe, sondern auch in der Lebensweise. Bei Reggae-Musik und vielen Rastafari kommt Karibik-Feeling auf und überall wird freundlich gewinkt und gegrüßt. Zum Ausgleich wird allerdings im Straßenverkehr weniger Rücksicht auf Radfahrer genommen. Und dann sind da noch die Mennoniten, die hier einen Bevölkerungsanteil von fast vier Prozent haben. Gleich nach der Grenzkontrolle komme ich mit einigen von ihnen ins Gespräch, und anders als bei meiner ersten Begegnung mit Vertretern dieser Glaubensrichtung vor drei Jahren in Kanada, sprechen sie sogar ein verständliches Hochdeutsch. Bei ihrem Plattdüütsch bin ich allerdings raus, obwohl Platt meine Muttersprache ist. Immer wieder sehe ich Mennoniten im Land, die überwiegend Bauern und an ihrer traditionellen Kleidung leicht identifizierbar sind.
Mein erster Weg in Belize führt mich nach Corozal, einer kleinen Hafenstadt. Die hat ist absolut kein Muss auf dem Weg durch Belize, aber hier gibt es einen Geldautomaten und ich muss mich mit der Landeswährung, dem Belize-Dollar ausstatten, denn ich weiß nicht, ob überall Kartenzahlung akzeptiert wird. Die Strecke ist flach und gut zu fahren. Links und rechts der Straße breiten sich Sümpfe aus. Und dann schaffe ich es doch noch am ersten Tag nach Orange Walk Town, wo ich aber in eine andere Unterkunft gehe, als an der Grenze angegeben – es interessiert ohnehin niemanden. Hier treffe ich auf Felix aus Dresden, der vor einer Woche seine Reise in Richtung Südamerika in Cancún angetreten hat. Wir fahren die nächsten zwei Tage einige Abschnitte zusammen, bevor sich unsere Wege wieder trennen. Schon in Belize City haben wir unabhängig voneinander unterschiedliche Unterkünfte gebucht, wobei diese hier in Belize im Vergleich zu Mexiko unangemessen teuer sind, aber vom Standard nicht die entsprechende Gegenleistung bieten. Belize City ist mit ca. 60.000 Einwohnern die größte Stadt des kleinen Landes und war auch einmal die Hauptstadt. Rund um den Hafen sind ein paar ältere Holzhäuser erhalten, aber für mehr als eine kleine Runde am nächsten Morgen durch die „Altstadt“ reicht die Kulisse dann doch nicht, bevor ich die Stadt in Richtung Belmopan verlasse, der neuen Hauptstadt, die ohne historische Wurzeln in die Mitte des Landes gebaut wurde. Und so sieht sie auch aus. Eine weitläufige Kleinstadt mit schmucklosen Regierungsgebäuden, die im Stadtgebiet verteilt sind. Es gibt sogar einen Weihnachtsmarkt, der mir von meiner Vermieterin wärmstens empfohlen wird…
Meinen ursprünglichen Plan, mit einer kleinen Fähre von Punta Gorda im Süden des Landes nach Livingston in Guatemala überzusetzen, habe ich bei genauerer Internetrecherche wieder verworfen. Die Boote sind so klein, dass es nicht sicher ist, dass sie mein Fahrrad mitnehmen. Außerdem verkehren sie nicht an Wochenenden und an Feiertagen, sind unangemessen teuer und Einheimische haben bei den knappen Plätzen an Bord den Vorrang. Um nicht in der Sackgasse festzustecken, ändere ich spontan meine Route und verlassen Belize nach nur vier Tagen bei Melchor de Mencos. Natürlich hätte ich mich länger aufhalten können. Aber weder die Städte noch die Landschaft haben mich gereizt. Ausgelassen habe ich ist das zweitgrößte Korallenriff der Welt vor der Küste, das zum Tauchen und Schnorcheln einlädt, und auch die zahlreichen Maya-Stätten und Nationalparks, die für viele Besucher die Hauptgründe sind, nach Belize zu kommen.
Wenn man irgendeine Vorstellung von einem Grenzort irgendwo in der Provinz Mittelamerikas hat, kommt Melchor de Mencos wahrscheinlich allen gängigen Klischees mit seinem Chaos sehr nahe. Die Ausreise gestaltet sich etwas zeitaufwändiger als die Einreise, wobei mir nicht klar wird, was so akribisch geprüft wird, bevor man seinen Ausreisestempel in den Pass bekommt. Damit ist es aber noch nicht getan, denn an einem zweiten Schalter muss die Ausreisegebühr in Höhe von 40 Belize-Dollar bezahlt werden. Erst danach darf ich mein Fahrrad durch das Gewusel von Lkw, Bussen, Geldwechslern und Soldaten zur Einreisekontrolle von Guatemala schieben. Hier geht es ganz formlos zu, und ohne weitere Fragen und Formulare darf ich mit einem neuen Stempel im Pass in das fünfte Land meiner Reise einreisen.
Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür und ich habe mir vorgenommen, die Feiertage in Orten zu verbringen, wo es eine bessere Infrastruktur als auf dem Land gibt, und ich auch etwas unternehmen kann. Die erste Nacht in Guatemala verbringe ich allerdings in einem „Hotel“ unmittelbar hinter der Grenze in Melchor des Mencos. Der Eigentümer des Anwesens, in dem ich mein Nachtlager aufschlage, ist ein 73jähriger Schweizer, der hier seit ca. 40 Jahren lebt und sich offenbar gut mit den örtlichen Verhältnissen arrangiert hat. Er selbst hält sich mit Fahrrad fahren fit, nutzt hierfür ein altes Fahrrad, das er selbst zum E-Bike aufgerüstet hat und stolz präsentiert. Er bestätigt auch, dass der Ort von Schmugglern dominiert wird, man sich aber gegenseitig nicht in Gehege kommt.
Da ich die zahlreichenreichen Geldwechsler, die auf beiden Seiten der Grenze mit dicken Geldbündeln wedeln, ignoriert habe, suche ich im Ort erst einmal einen Geldautomaten, um mich mit der Landeswährung, dem Quetzal zu versorgen, dann noch schnell eine Pizza to go und zurück in meine Unterkunft, die mehr einer Gefängniszelle als einem Hotelzimmer ähnelt, aber immerhin ist es trocken, denn in der Nacht und am nächsten Morgen setzt heftiger tropischer Regen ein und die ersten Kilometer in Guatemala auf dem Rad sind ein sehr feuchtes Vergnügen.
Vorsicht, wenn man Hühnchen bestellt, ein Flügel oder eine Keule sollte schon dran sein, sonst könnte es auch ein Iguana sein
Mein Ziel ist die Stadt San Benito mit der kleinen Insel Flores im Lago Petén Itzá. Dass der Ort und die Insel wegen ihrer Lage und der Nähe zu den Mayaruinen von Tikal und dem riesigen, grenzüberschreitenden Naturschutzgebiet Petén mit mehreren Nationalparks ein Touristenmagnet ist, erkennt man sofort bei der Ankunft. Große Shoppingmalls mit allen erdenklichen nordamerikanischen Fastfood-Restaurants säumen die Hauptstraße und locken zahlungskräftige Kunden. Ich habe für drei Nächte ein Zimmer auf der Insel Flores direkt am Seeufer gebucht. Hier ist für mich Weihnachten. Weihnachtsstimmung will bei mir trotz der allgegenwärtigen bunten, kitschigen Deko nicht aufkommen. Das Essen am Heiligen Abend ist traditionell der wichtigste Teil des Weihnachtsfestes in Guatemala. Für mich gibt es ein überraschend gutes Steak mit Riesengarnelen und Beilagen. Frohe Weihnachten!
Für den ersten Weihnachtsfeiertag habe ich eine Tour nach Tikal gebucht. Die Sonnenaufgangstour. Start im Hotel um 03.00 Uhr. Für die Hoffnung auf einen Sonnenaufgang über dem Regenwald und die Stimmung des erwachenden Regenwaldes stehe ich um 02.40 Uhr auf. Das war eine sehr kurze Nacht, denn wie an allen erdenklichen Feiertagen, wird natürlich auch Weihnachten um Mitternacht ein Feuerwerk abgefackelt. Pünktlich um 03.00 Uhr werde ich von dem Tourguide abgeholt und mit einem Kleinbus geht’s in den 65km entfernten Nationalpark mit den Mayaruinen. Bei vollkommener Dunkelheit sind erst einmal zwei Zugangskontrollen zu passieren, eine für den Nationalpark und eine für die Ruinen, es folgt eine gut einen Kilometer lange Wanderung mit dem obligatorischen Guide durch den Dschungel mit dem Licht, das die Handyleuchten hergeben, denn nicht einmal der Guide hat eine richtige Lampe dabei. Über eine lange Holztreppe folgt der Aufstieg auf eine der Pyramiden der Anlage, wo bereits zahlreiche andere Touristen über dem Wald den Sonnenaufgang und den Blick über die Ruinen erwarten. Nach einer Stunde beginnt die Dämmerung, aber dichter Nebel und Nieselregen nehmen jede Sicht und die Sonne kann man nicht einmal erahnen. Was bleibt, sind die Rufe der Brüllaffen und Vögel irgendwo tief im Wald. Etwas frustriert beginnt der Abstieg. Das frühe Aufstehen und die 100 Quetzales extra für dieses Erlebnis hätte ich mir gern ersparen können. Immerhin ist der Führer mit der Geschichte des Ortes gut vertraut und es entgeht ihm auch kein Vogel oder Affe in den Bäumen bei dem Rundgang durch die Überreste der Stadt, die von den Maya bereits aufgegeben wurden, als Chichen Itzá entstand und auf ihrem Höhepunkt 150.000 Einwohner hatte. Mit einem Mal wird der Guide hektisch und treibt die Gruppe zur Eile an. Am Himmel ist etwas Blau zwischen den Wolken zu sehen, und es geht ein zweites Mal auf die Pyramide, und so gibt es doch noch den Blick auf die anderen Pyramiden und Tempel im Regenwald, der vielen aus einer Szene im ersten Starwars-Film vertraut ist und von einigen Besuchern akribisch für ein Foto nachgestellt wird.
Nach der Rückkehr aus Tikal Weihnachtsbuffet am Straßenrand
Der 26. Dezember ist hier kein Feiertag und für mich gibt es auch keinen Grund, mich länger in Flores aufzuhalten und ich mache mich auf den Weg in die 500km entfernte Hauptstadt Guatemala City. Weil ich Silvester dort sein will, bleibe ich auf der Hauptstraße und umgehe damit nicht nur viele kleine Dörfer der indigenen Bevölkerung, sondern auch extreme Steigungen auf den Nebenstraßen. Trotzdem sind bis in die Hauptstadt ca. 6000 Höhenmeter auf der stark befahrenen Strecke zu überwinden – das ist kein Spaß. Und ich lerne die Lektion, dass man bei der Wahl der Unterkunft auch auf den Namen des Hauses achten sollte. Ich habe ein Zimmer im Hotel „El Mirador Gualán“ gebucht – und „El Mirador“ heißt so viel wie „Der Aussichtspunkt“ und liegt hoch oben auf einem Berg, sodass ich die letzten paar hundert Meter schieben muss. Aber nicht nur deswegen und wegen der tatsächlich tollen Aussicht wird mir dieses Haus in Erinnerung bleiben, denn unter die sehr zahlreichen Besuchern des Restaurants und auch den Hotelgästen tragen einige Männer offen Pistolen am Gürtel, was mein Sicherheitsgefühl nicht gerade positiv beeinflusst.
Die Aussicht vom Balkon des Hotel "El Mirador Gualán ist hart erarbeitet
Die letzte Etappe in die Stadt hat immerhin den Vorteil, dass es sich um eine autobahnähnliche Straße mit zwei bis vier Fahrstreifen pro Richtung und guten Seitenstreifen handelt. Allerdings sind noch einmal 1700 Höhenmeter zu überwinden und der Lärm der Lkw, die sich den Berg hinaufquälen oder – noch schlimmer – mit getretener Motorbremse den Berg hinunterfahren, ist ohrenbetäubend. Die Fahrt in die Stadt ist dann noch einmal eine ganz besondere Herausforderung, bei der ich das Gefühl habe, dass die Busfahrer Radfahrer auf der Straße hassen und am liebsten von ihr verdrängen würden. Und wenn das nicht klappt, werden sie eben mit dicken schwarzen Rußwolken vergiftet. Deswegen bin ich eigentlich froh, dass mein Navi mich über Nebenstraßen ins Zentrum führt. Und dann bin ich in der Avenida Ferrocarril und verfluche zum wiederholten Mal diese App. „Avenida“ hört sich hochtrabend an für eine schmale Straße mit einem stillgelegten Eisenbahngleis in der Mitte und Fahrstreifen zu beiden Seiten, die für Autos zu schmal sind. Unvermittelt stehe ich mitten in einem der typen Straßenmärke und es gibt auch für ein Fahrrad kein Durchkommen. Also zurück. Über Umwege komme ich zurück auf die Route und lande mitten auf einem Straßenstrich mit vielen dubiosen Gestalten. Augen zu und durch!
Typischer Überlandbus der besseren Art - das ist Guatemala, nicht Indien
Wie üblich habe ich mir eine Unterkunft im Stadtzentrum gesucht, um von hier die Stadt möglichst zu Fuß zu erkunden. Durch meine bisherigen Erfahrungen mit historischen Stadtzentren in Mexiko sind meine Erwartungen wohl deutlich zu hoch und werden dementsprechend herb enttäuscht. Die Altstadt von Guatemala Stadt ist nicht besonders attraktiv und wirkt irgendwie finster.
Ich bin aber auch hierhergefahren, weil mein Fahrrad seit geraumer Zeit nach einer Werkstatt ruft, von denen es hier einige gibt. Nach 58.000 km Laufleistung macht das Tretlager nervende Geräusche und ich fürchte, dass es dann aufgibt, wenn keine Werkstatt in der Nähe ist. Am Silvestervormittag hat der Laden meiner Wahl zwar geöffnet, aber schon mit Blick auf mein Rad und das Tretlager erklärt der Mechaniker, dass er hierfür keinen Ersatz hat und ich wohl auch in ganz Mittelamerika nichts Passendes finden würde. Aber vielleicht muss das Lager nur einmal gereinigt und neu gefettet werden. Dafür soll ich am Vormittag des 2. Januar wiederkommen. So verlängert sich mein Aufenthalt in der Stadt auf drei Nächte. Bei den Massen an Feuerwerk, die hier verkauft werden, erwarte ich kriegsähnliche Zustände, bleibe in meinem Zimmer und verschlafe den Jahreswechsel. Am Neujahrsmorgen sind die Straßen im Zentrum nicht nur blitzsauber gefegt, sondern auch weitgehend menschenleer und ich kann ganz entspannt ein paar Runden in den neueren, moderneren Stadtvierteln drehen.
Mit gepacktem Rad stehe ich am Freitag pünktlich um 10.00 Uhr vor dem Fahrradladen. Eine Stunde und einen Kaffee später stehe ich wieder in der Werkstatt, wo der Mechaniker die letzten Schrauben anzieht. Alles ist blitzsauber und sogar die Kette ist frisch gewaschen und gefettet. Eine kurze Probefahrt bestätigt, dass die Ursache für die Geräusche wohl tatsächlich nur eine überfällige Wartung war. Dafür ist bei der Reparatur offenkundig etwas schief gegangen, denn ein Griff ist verdreht, ein Flaschenhalter verbogen und das vordere Schutzblech hat Schäden davongetragen. Darauf angesprochen, gibt sich der Mechaniker ahnungslos. Meine Vermutung ist ein Beinahesturz bei einer Probefahrt mit dem für ihn viel zu großen Rad, den er gerade noch abfangen konnte und dabei das Rad beschädigt hatte. Eine Diskussion ist zwecklos und die Schäden schnell behoben bzw. nichts, was die Weiterfahrt infrage stellt, und so bezahle ich 200 Quetzales (ca. 22 Euro) für den Service, belade mein Rad und verlasse die Stadt in Richtung El Salvador.
Auf dem Weg dorthin komme ich durch viele Kaffeeplantagen, wo die Ernte gerade auf Hochtouren läuft. Guatemala ist Kaffeeland und man bekommt hier auch – anders als meistens in Mexiko, wo es meistens nur eine Tasse heißes Wasser und ein Glas Nescafé gibt – auch hervorragenden Kaffee serviert. Nach einigem Auf und Ab erreiche ich nach zwei Tagen die Grenze nach El Salvador am Rio Paz in Aduana. Anders als bei der Einreise nach Guatemala wirkt die Grenzkontrolle sehr geordnet und die Abfertigungsanlagen auf beiden Seiten modern. Entgegen vielen Aussagen im Internet bezahle ich keine Gebühr bei der Ausreise und auch die Einreise nach El Salvador ist völlig unproblematisch. Ich gebe wahrheitsgemäß an, dass ich mich ca. eine Woche im Land aufhalten will und bekomme dafür einen Stempel mit einem Zeitlimit von 180 Tagen – das sollte reichen.
Und schon bin ich in der Landeshauptstadt San Salvador und stehe vor der Nationalbibliothek - aber dazu später mehr