Begleiten Sie mich auf meinen Reisen in live kommentierten Multi-Visionsvorträgen

Folgende Vorträge habe ich aktuell im Programm:

Armes Madagaskar, reiches Madagaskar

Jörn Tietje berichtet in diesem Vortrag live von einer dreiwöchigen  Reise auf Madagaskar. Die viertgrößte Insel der Welt gilt wegen seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, die sich hier in 90 Millionen Jahren weitab der Ostküste Afrikas entwickelt hat, als der „achte Kontinent“. Viele Arten kommen nur hier vor und Madagaskar ist deswegen eine genetische Schatzkammer, die heute wegen des rasanten Bevölkerungswachstums, Wilderei und illegalem Edelholzhandels akut bedroht ist. Ein Grund ist auch die bittere Armut eines überwiegenden Teils der Bevölkerung, die einen nach europäischen Maßstäben nicht vorstellbaren Alltag zu meistern hat. Auf der Reise durch verschiedene Regionen mit unterschiedlichen Landschaften und Vegetationsformen sind beeindruckende Bilder von Menschen und Tieren entstanden.

 


In 70 Tagen um die Ostsee

Auf allen Kontinenten war der Jörn Tietje mit seinem Fahrrad schon unterwegs, nur das europäische Festland war bisher ein weißer Fleck auf der Reiselandkarte. Jeden Tag die Ostsee vor Augen, ließ deswegen den Entschluss reifen, sein „Heimatgewässer“ einmal komplett mit dem Fahrrad zu umrunden. Ohne festen Plan startete der Referent direkt vor seiner Haustür in Busdorf, um genau zehn Wochen später nach ca. 7500 km dort wieder anzukommen. Bei perfekten äußeren Bedingungen für das Unternehmen im Rekordsommer 2018, führte ihn seine Route durch alle neun Anrainerstaaten. Die faszinierenden Metropolen an den Küsten des baltischen Meeres waren die  Höhepunkte zwischen schier endlosen Wäldern und Sandstränden, Schärenküsten und Mooren.

 


Welcome to Iran

50 Tage mit dem Fahrrad durch den Orient

Mehr als sieben Wochen ich mit dem Fahrrad durch den Iran. In meinem Vortrag zeige beeindruckende Bilder und berichtet live von seinen Erlebnissen aus einem Land, das bei uns ein Negativimage wie kaum ein anderes hat. Dabei begegneten mit die Menschen bei keiner meiner zahlreichen Fahrradreisen mit so großer Offenheit, Gastfreundschaft und Toleranz wie im Iran, die immer wieder auf die Kurzformel „Welcome to Iran!“ gebracht wurden. In zahlreichen persönlichen Kontakten zeigte sich aber auch der krasse Widerspruch zwischen offizieller Politik und Religion einerseits und dem Leben und der Überzeugung der Bevölkerung andererseits.

 

Als eine Wiege der Zivilisation und Zentrum eines der ersten Weltreiche der Geschichte bietet das Land aber auch kulturell unvergleichliche Schätze. Städte wie Isfahan, Shiraz oder Yazd gehören bis heute zu den Perlen des Orients, die durch die weitgehende Isolation des Landes aufgrund internationaler Handelsbeschränkungen zum Teil sehr ursprünglich geblieben sind.

Die insgesamt 3800 km lange Tour führte mich durch die scheinbar endlosen Wüsten des zentralen Hochlandes und die schneebedeckten Berge des Elbursgebirges hinab an die subtropische Küste des Kaspischen Meeres und endete in der 13-Millionen-Metropole Teheran.


Guck mal - ein Radfahrer in Namibia!

Alle anderen Kontinente hatte ich schon mit meinem Fahrrad besucht, als ich 2016 erstmals eine Tour in Afrika plante. Für eine vorsichtige Annäherung an diesen riesigen und vielfältigen Erdteil fiel die Wahl auf Namibia, das touristisch sehr gut erschlossen und sicher ist. Das Land ist zweieinhalb Mal so groß wie Deutschland und einer der am dünnsten besiedelten Staaten der Welt. Das bedeutet schier endlos erscheinende Strecken durch menschenleere Wüsten und Savannen auf staubigen Sand- und Schotterpisten. Und dazwischen immer wieder nahezu unverändert erhaltene Spuren der deutschen Kolonialzeit, die vor mehr als 100 Jahren zu Ende ging. In meinem Live-Vortrag zeige ich eindrucksvolle Bilder von Landschaften, Städten und der reichen afrikanischen Tierwelt, die auf den 3100 Fahrradkilometern auf der sechswöchigen Tour entstanden sind.

 


Bhutan - im Land des Donnerdrachens

 

Bhutan - das kleine Königreich Bhutan liegt weitgehend abgeschnitten zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Ländern der Erde China und Indien im Himalaya. Aufgrund seiner abgeschiedenen Lage, der spärlichen Infrastruktur und der sehr stark auf die eigenen Traditionen ausgerichteten Politik, die als oberste Ziele das Glück der Menschen und den Schutz der Umwelt verfolgt, hat sich hier eine buddhistische Gesellschaft in ihrer ursprünglichsten Form erhalten. Da sich das Land auch dem Tourismus noch weitgehend verschließt, ist es bei uns kaum bekannt. In den zwei Wochen erlebte ich eine eindrucksvolle Bergwelt mit einer überwiegend intakten Natur und eine für uns Europäer schwer zu erfassende Kultur, die unmittelbar davor steht, dass sie von der Moderne eingeholt wird.

 


Über alle Berge

Mit dem Fahrrad durch Peru und Bolivien

 

In diesem Vortrag berichte ich  live von seiner achtwöchigen Fahrradreise durch die atemberaubenden Landschaften der Anden in Peru und Bolivien. Nur den Auftakt bildeten dabei die einzigartigen Inka-Ruinen in Cuzco und Machu Picchu. Seit 15 Jahren unternehme ich Fahrradreisen in aller Welt und hab dabei bisher rund 35.000km im Sattel zurückgelegt. Aber bei keiner der bisherigenTouren waren die Bedingungen so extrem wie in diesen südamerikanischen Ländern. Vorbei am Titicacasee führte der Weg nach La Paz, der Hauptstadt Boliviens. Nach einem Abstecher auf die "Death Road", die gefährlichste Straße der Welt, führte mich die Route über den Altiplano in die Atacamawüste am Pazifik. Unvergessliche Eindrücke in beeindruckenden Bildern festgehalten entstanden dabei auf dem Salar de Uyuni, dem größten Salzsee der Welt, und der Lagunenroute, die unter Langstreckenradlern wegen der Trockenheit, der eisigen Nächte auf bis zu 5000 m Höhe und der schlechten Pisten als eine der schwersten Fahrradrouten der Welt gilt. Aber nicht nur die Landschaften und die körperlichen Herausforderungen, sondern auch die Begegnungen mit den Menschen in diesen armen Ländern, kommen in dem Vortrag nicht zu kurz.  

 


Patagonien - Weite mit dem Rad erfahren

 

Die Reise führt durch die Anden und die endlosen Steppen Patagoniens. Wohl nirgends wird einem die Größe Südamerikas so bewusst wie in den menschenleeren Weiten Patagoniens. Tiefe Fjorde und die üppige Vegetation an den Andenhängen der Pazifikküste kontrastieren mit der kargen Steppe, die sich bretteben bis an den Atlantik erstreckt. Dazwischen liegen die größten Gletscher außerhalb der Polarregionen, die in de wohl schönsten Nationalparks des Kontinents spektakulär in die großen Seen kalben.  Zweimal reiste ich mit dem Fahrrad auf der Carreterra Austral, der einzigen Piste auf der chilenischen Seite Patagoniens, Richtung Süden und brachte faszinierende Bilder von meinen Reisen zwischen Puerto Montt und Punta Arenas, der südlichsten Stadt auf dem amerikanischen Festland, mit. Die zweite Reise führte mich zudem zu den Wasserfällen von Iguazu im Norden Argentiniens und endet mit Eindrücken aus Buenos Aires.

 


Kanada

Eine Fahrradreise in den Rocky Mountains und an der Westküste Kanadas

 

Die Nationalparks in den kanadischen Rocky Mountains gehören zu den landschaftlichen Perlen des nordamerikanischen Kontinents. In meinem Vortrag zeige ich Fotos einer fünfwöchigen Reise mit dem Fahrrad durch diese phantastische Bergwelt und ausgedehnte Wälder von Calgary nach Prince Rupert an der Pazifikküste, um nach einem Abstecher auf die Queen Charlotte Islands über Vancouver Island sein Ziel Vancouver zu erreichen. Neben der artenreichen Tierwelt, die hier kaum Scheu vor dem Menschen zeigt, begegnete mir immer wieder die sehr lebendige und selbstbewusst gelebte Kultur der Ureinwohner der Westküste. Wie in keinem anderen Land, das ich bisher mit meinem Fahrrad besuchte, beeindruckte mich die Aufgeschlossenheit, Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Kanadier.  Die Reise endet mit Impressionen aus Vancouver, der modernen, pulsierenden Metropole British Columbias, die seit Jahren an der Spitze der Städte mit dem höchsten Lebensqualität Nordamerikas steht.

 


Paddeln zwischen Walen und Eisbergen

 

Mit dem Kajak in Grönland unterwegs

 

 

 

Gletscher, Eisberge, Begegnungen mit riesigen Finnwalen - was den meisten Menschen einen Schauer über den Rücken jagt, waren für drei Mitglieder des Schleswiger Kanu-Club "Haithabu" unvergessliche Erlebnisse auf zwei Kajakreisen vor der Westküste Grönlands.

 

Jeweils drei Wochen waren Doris Dibbern, Matthias de Vries und Jörn Tietje aus Schleswig gemeinsam mit Kajak,  Zelt und Wanderstiefeln in den arktischen Breiten der Disko-Bucht auf Reisen. Die Paddelroute führte sie in menschenleere Regionen einer einzigartigen, durch den Klimawandel bedrohten Landschaft. Bei ihrer zweiten Reise folgten die Schleswiger zudem den Spuren des 1930 in Grönland tödlich verunglückten Meteorologen und Polarforschers Alfred Wegner bis an den Rand des Inlandeises.

 

In seinem Diavortrag zeigt Jörn Tietje aber nicht nur die bizarre Schönheit der Eisberge und Gletscher mit ihrer Formvielfalt und das Vorstellungsvermögen übersteigenden Größe, sondern auch Flora und Fauna in dieser auf den ersten Blick so lebensfeindlichen Umgebung kommen nicht zu kurz. Abgerundet wird der Reisebericht mit Eindrücken vom Leben der Menschen auf der größten Insel der Erde zwischen Tradition und Moderne, das kaum noch etwas mit den landläufigen Vorstellungen vom Leben der Eskimos zu tun hat.